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04Aug. 26

Cyberbetrug: Diese Trends sollten Sie kennen

 

Künstliche Intelligenz, neue Angriffskanäle und gezielter Identitätsdiebstahl verändern die Bedrohungslage im digitalen Raum grundlegend. Diese Entwicklungen sollten Sie kennen.

Was früher leicht als Betrug erkennbar war, ist heute oft täuschend echt. Und damit deutlich gefährlicher. Folgende Entwicklungen stechen derzeit besonders heraus und betreffen Endkonsumenten direkt.

Wenn Betrug plötzlich echt wirkt

Cyberkriminelle setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz, um Angriffe perfekter und glaubwürdiger zu gestalten. Ein besonders perfides Beispiel sind sogenannte Deepfake‑Betrugsmaschen: Dabei erhalten Opfer etwa einen Anruf von einer vermeintlich bekannten Person – etwa einem Familienmitglied oder ihrer Bank – obwohl es sich in Wahrheit um eine künstlich erzeugte Stimme handelt.

Gleichzeitig haben sich auch klassische Phishing‑Mails stark verändert. Dank KI sind sie heute grammatikalisch korrekt, individuell formuliert und oft perfekt auf die jeweilige Person zugeschnitten, sodass sie kaum noch als Betrug erkennbar sind.

Für Endkonsumenten bedeutet dies:  Das bisherige Bauchgefühl funktioniert immer schlechter. Vertrauen allein reicht nicht mehr – auch scheinbar echte Kontakte sollten kritisch hinterfragt werden.

Angriffe über mehrere Kanäle

Cyberangriffe beschränken sich längst nicht mehr auf E‑Mails. Stattdessen nutzen Kriminelle ganze Angriffsketten über verschiedene Plattformen hinweg – von Kurznachrichten (SMS etc.) über Social Media bis zu gefälschten Webseiten. Ein aktueller Trend sind sogenannte Multi‑Channel‑Scams: Ein Angriff beginnt beispielsweise mit einer SMS, führt über einen Link auf eine gefälschte Website und endet in einem Chat oder einer Zahlungsaufforderung. Auch QR‑Code‑Phishing und täuschend echte Alltagsmeldungen – etwa zu Abos, Lieferungen oder Rechnungen – nehmen deutlich zu.

Betrüger nutzen also vermehrt gezielt Alltagssituationen. Jeder Kanal – vom Briefkasten bis zur Messenger‑App – kann zum Einstiegspunkt für einen Angriff werden.

Identitätsdiebstahl: Gesicht und Stimme im Visier

Neben Passwörtern rücken zunehmend biometrische Daten wie Gesicht, Stimme oder Verhalten in den Fokus von Cyberkriminellen. Trend: Fake‑Jobangebote oder vermeintliche Video‑Interviews, bei denen Opfer unbewusst Gesichts- und Sprachdaten preisgeben. Diese Informationen lassen sich später nutzen, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen – etwa bei Banken oder Online‑Konten. Das Problem: Im Gegensatz zu Passwörtern können gestohlene biometrische Daten nicht ausgetauscht werden und sind somit quasi für immer verloren.

Parallel dazu steigt die Nutzung sogenannter synthetischer Identitäten, also künstlich erzeugter Personenprofile, die für Betrug eingesetzt werden.

Cyberangriffe werden raffinierter – nicht offensichtlicher

Die aktuellen Entwicklungen zeigen  vor allem eines: Digitale Vorsicht muss zur Gewohnheit werden. Bleiben Sie informiert und sensibilisieren Sie auch Familie und Freunde – denn moderne Cyberangriffe zielen nicht mehr nur auf Systeme, sondern vor allem auf Menschen.

Praktische Tipps zum Schutz:

Unbekannte Nachrichten oder Anrufe immer über offizielle Kanäle verifizieren

Keine Links, Dateianhänge oder QR‑Codes aus unerwarteten Nachrichten öffnen

Persönliche Daten sparsam weitergeben

Bei Zeitdruck oder emotionalen Appellen besonders vorsichtig sein

Sicherheitsfunktionen wie 2‑Faktor‑Authentifizierung oder Passkeys konsequent nutzen

Quelle: Cyberbetrug: Diese Trends sollten Sie kennen – «eBanking – aber sicher!»

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04Aug. 26

Windows 10: Sicherheitsupdates neu bis Oktober 2027

 

Microsoft verlängert die erweiterten Sicherheitsupdates für Windows 10 bis Oktober 2027. Nutzerinnen und Nutzer gewinnen dadurch mehr Zeit für den Umstieg auf ein aktuelles Betriebssystem.

Gute Nachrichten für alle, die ihren Computer noch mit Windows 10 nutzen: Microsoft verlängert das Programm für Extended Security Updates (ESU) für Privatpersonen um ein weiteres Jahr. Berechtigte Geräte erhalten dadurch neu bis zum 12. Oktober 2027 wichtige Sicherheitsupdates.

Mehr Zeit – aber kein Grund, ein Upgrade aufzuschieben

Der reguläre Support für Windows 10 endete bereits am 14. Oktober 2025. Seither erhalten nur noch Geräte, die am ESU-Programm teilnehmen, Sicherheitsupdates für neu entdeckte Schwachstellen.

Ursprünglich war das Programm bis Oktober 2026 vorgesehen. Mit der Verlängerung bis Oktober 2027 bleibt mehr Zeit, den Umstieg auf Windows 11 oder ein neues Gerät sorgfältig zu planen.

Wer kann die Sicherheitsupdates nutzen?

Das Angebot richtet sich an Privatpersonen mit Windows 10 Version 22H2. Die Registrierung erfolgt direkt über Windows Update.

Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

Kostenlose Teilnahme bei Verwendung eines Microsoft-Kontos.

Alternativ eine kostenpflichtige Registrierung für Nutzerinnen und Nutzer mit lokalem Konto.

Bereits registrierte Geräte werden automatisch bis Oktober 2027 weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt.

Quelle: Windows 10: Sicherheitsupdates neu bis Oktober 2027 – «eBanking – aber sicher!»

Unsere Empfehlung:

Die verlängerten Sicherheitsupdates sind eine sinnvolle Übergangslösung – sie ersetzen jedoch kein aktuelles Betriebssystem. Nutzen Sie die zusätzliche Zeit deshalb, um Ihr Gerät zukunftssicher zu machen.

Handeln Sie und vereinbaren Sie einen Termin bei uns – Wenn Ihr Gerät Windows 11 kompatibel ist:

Upgraden wir Ihr Gerät auf Windows 11.  / Evtl. ist eine RAM-Erweiterung von 8 auf mind. 16 GB zusätzlich nötig.

Wenn Ihr Gerät nicht Windows 11 kompatibel ist:

Planen Sie den Ersatz in Ihr Budget ein. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot basierend auf Ihren Bedürfnissen.

 Ihr RoDo-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung, um die besten Optionen für Ihre spezifischen Anforderungen zu ermitteln und einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren 033 654 93 90, um Unterstützung bei der Planung und Beschaffung zu erhalten.

Wir sind jederzeit für Sie da!

Vereinbaren Sie unter 033 654 93 90, per Mail  oder per WhatsApp 0794477618 einen Termin.

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01Juli 26

⚠️ Wichtige Warnung: – Betrügerische Telefonanrufe nehmen massiv zu!

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25Okt. 24

Windows 10 End of Life – Der Countdown läuft!

Jetzt auf Windows 11 upgraden.

Offizielles Support-Ende 14.Oktober 2025

Windows 10 Support-Ende: Was bedeutet das?

Wir erklären, wann das Support-Ende für Windows 10 (eigentlich) ansteht und warum Nutzer rechtzeitig umsteigen sollten.

Wenn Windows 10 das Support-Ende erreicht, bedeutet dies, dass Microsoft keine Updates mehr herausgibt und keinen technischen Support mehr anbietet. Dies führt zu erheblichen Sicherheitsrisiken für Ihr Gerät und Ihr Netzwerk, da Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden und das System anfällig für neue Bedrohungen wird. Auch Kompatibilitätsprobleme sind die Folge eines veralteten Betriebssystems. Programme werden nicht mehr auf alte Betriebssystemversionen angepasst und laufen möglicherweise nicht mehr auf Ihrem Gerät.

Das müssen Sie jetzt tun:

Spätestens wenn Windows 10 das End of Life erreicht, wird es Zeit, Ihre Geräte upzugraden! Windows 11 ist der offizielle Nachfolger von Windows 10 und kann bereits seit 2021 installiert werden. Sie können also schon jetzt auf das neue Betriebssystem umsteigen. Vor dem Upgrade auf Windows 11 müssen Sie jedoch die gestiegenen Hardware-Anforderungen beachten. Dies hat zur Folge, dass einige Geräte mit Windows 11 nicht kompatibel sind. – Doch was tun, wenn Ihre Geräte die Spezifikationen nicht erfüllen?

Budget 2025: Windows 11 kompatible Geräte einplanen

Wenn Ihre Geräte nicht Windows 11 kompatibel sind, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Komponenten oder Ihre Geräte zu ersetzen. In den meisten Fällen ist der Austausch der gesamten Geräte rentabler, da das Ersetzen aller nötigen Komponenten schnell teuer und aufwändig werden kann.

Aufgrund der oben genannten Probleme, nachdem Windows 10 End of Life ist, ist ein Upgrade nach dem Herbst 2025 unvermeidlich. Daher ist es wichtig, dass Sie sich bereits jetzt dessen bewusst sind und den Austausch Ihrer Geräte für das Jahr 2025 in Ihrem Budget einplanen.

Handeln Sie und vereinbaren Sie einen Termin bei uns:

Wenn Ihr Gerät Windows 11 kompatibel ist:

Upgraden wir Ihr Gerät auf Windows 11.

Wenn Ihr Gerät nicht Windows 11 kompatibel ist:

Planen Sie den Ersatz in Ihr Budget ein. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot basierend auf Ihren Bedürfnissen.

 Ihr RoDo-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung, um die besten Optionen für Ihre spezifischen Anforderungen zu ermitteln und einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren 033 654 93 90, um Unterstützung bei der Planung und Beschaffung zu erhalten.

Wir sind jederzeit für Sie da!

Vereinbaren Sie unter 033 654 93 90, per Mail oder per WhatsApp 0794477618 einen Termin.

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23Okt. 24

Office 2013 – Support Ende

Der Support für Office 2013 endete am 11. April 2023 – es gibt keine Verlängerung und keine erweiterten Sicherheitsupdates.

Alle Ihre Office 2013-Apps funktionieren theoretisch weiterhin. Sie könnten sich jedoch schwerwiegenden und potenziell schädlichen Sicherheitsrisiken aussetzen.

Wir empfehlen Ihnen, Ihr Office auf eine der neuen Office Versionen zu aktualisieren!

Office 2024 Home & Student (ohne Outlook)

Office 2024 Home & Business

Office 365 Single (Jahreslizenz inkl. 1000GB OneDrive Cloud Speicher)

Office 365 Family (Jahreslizenz inkl. 1000GB OneDrive Cloud Speicher)

Gerne sind WIR bei Fragen für SIE da und helfen Ihnen beim Umstieg auf das neue Office.

Vereinbaren Sie unter 033 654 93 90, per Mail oder per WhatsApp 0794477618 einen Termin.

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20Juni 23

‼️ WICHTIGE Kundeninfo ‼️
Phishing im Namen der SBB
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit NCSC warnt auf seiner Webseite vor Phishing im Namen der SBB bzw. SwissPass. Beispielsweise wird in gefälschten E-Mails oder SMS behauptet, man habe Anrecht auf eine Ticketrückerstattung. Oder die Phisher behaupten, dass das SwissPass-Konto begrenzt sei. Quelle: NCSC Admin Schweiz

Wir raten Ihnen: Klicken Sie nicht auf den Link in der E-Mail (oder SMS). Geben Sie nie Kreditkartendaten auf einer Webseite ein, die Sie über einen Mail-Link geöffnet haben. Geben Sie zudem niemals persönliche Daten wie ein Passwort preis.

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11Jan. 23

! WARNUNG vor neuer Windows-Abzocke !

 

Aktuell kursieren gefälschte Warnmeldungen. Diese kommen aber nicht per E-Mail oder SMS, sondern direkt auf den Computer. Dort öffnet sich plötzlich eine Warnfenster des Windows Defenders. Die Nachricht klingt gefährlich: «Bedrohung erkannt: Trojanische Spyware». Auch heißt es weiter, dass der PC gesperrt sei und man den Windows-Support anrufen soll. Diese Nachricht ist jedoch nicht echt, der betroffene PC weiter voll funktionsfähig.

 

«Watchlist Internet» geht davon aus, dass die Nachricht als Pop-up auf unseriösen Internetseiten automatisch auftaucht. Es funktioniere wie eine Werbe-Anzeige. Eine Meldung über einen vermeintlichen Virus auf dem eigenen Rechner errege aber starke Aufmerksamkeit. Im Grunde genommen ist es aber nur eine betrügerische Anzeige.

Falsche Windows Defender Warnung: Niemals die Telefonnummer wählen!

Sollten Sie eine solche Falschmeldung auf Ihrem Rechner haben, sollten Sie keinesfalls die angeführte Telefonnummer anrufen. Das Pop-up-Fenster kann mit der Tastenkombination Alt und F4 geschlossen werden. Alternativ kann auch der PC runtergefahren werden. Sollte das nicht funktionieren, können Sie einen Neustart erzwingen, indem Sie ein paar Sekunden auf die Ein/Aus-Taste drücken.

Erscheint die Nachricht wiederholt melden Sie sich bei uns – wir sind gerne für Sie da und helfen!

Die dem Pop-up-Fenster angegebene Nummer ist nicht von Microsoft, sondern von Betrügern, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben. Diese wollen an Ihr Geld und Ihre Daten kommen. Die falschen Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass Ihr Gerät mit Schadsoftware infiziert wurde und bieten an, das Problem gemeinsam zu lösen. Wenn Sie zustimmen, werden Sie angeleitet, eine Fernwartungssoftware auf Ihr Gerät zu installieren. Damit können die Kriminellen von der Ferne aus auf Ihr Gerät zugreifen und beispielsweise Passwörter von Bankkonto und Co. ausspähen.

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11Jan. 23

Wir sagen Adieu: Supportende von Windows 8.1

Am Dienstag, 10.01.2023 stellt Microsoft jeglichen Support von Windows 8.1 ein. Auch die aller letzte, geheime, versteckte, an x Bedingungen geknüpfte Hintertür für Windows 7 Liebhaber schliesst sich.

Microsoft stellt am 10. Januar 2023 den Roll-out jeglicher Sicherheitsupdates und das Angebot an technischem Support für Windows 7 und Windows 8.1 ein. Gleichzeitig wird auch Microsofts Browser Edge auf diesen Geräten den Update-Dienst quittieren. Edge 109 – die aktuelle Version – wird die letzte sein, die noch unter Windows 7 und 8.1 läuft.

Edge ist jedoch nicht der einzige grosse Browser, der sich von Windows 7 und 8.1 verabschiedet. Ab dem 7. Februar wird auch Chrome die Unterstützung für die beiden alten Windows-Versionen einstellen. Das verkündete Google bereits im Oktober. Heisst konkret: Obwohl beide Browser weiterhin auf diesen Geräten funktionieren, werden sie keine kritischen Sicherheitsupdates oder neue Funktionen erhalten.

Sollten Sie noch ein Gerät mit Windows 7 oder 8.1 besitzen, empfehlen wir einen Umstieg auf Windows 11. Gerne beraten und begleiten wir Sie beim Umstieg (Upgrade) oder der Anschaffung eines neuen Gerätes.  Vor jedem Upgrade wird geprüft und mit Ihnen abgesprochen, inwieweit ein Upgrade sich aufgrund des Alters des Gerätes noch lohnt oder ob sich die Neuanschaffung eines Gerätes als sinnvoller erweist.

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15Juni 22

📌 By By Internet Explorer – Microsoft zieht dem Internet Explorer 11 am Mittwoch den Stecker

Nach 27 Jahren ist es heute 15.06.2022 so weit: Microsoft stellt den Support für den Browser Internet Explorer ein. Ab sofort gibt es keine Updates mehr – Wir empfehlen Ihnen die Deinstallation des Internet Explorers von Ihrem System!

Nutzer des Internet Explorers sollen nun, sofern sie dies noch nicht getan haben, auf Microsoft Edge umstellen, der nicht nur schneller, sicherer und moderner sei, sondern darüber hinaus auch Kompatibilität für ältere Legacy-Webseiten und -Applikationen bietet.

Die Apps und Websites, die Sie derzeit mit Internet Explorer 11 nutzen, können Sie auch in Microsoft Edge über den IE-Modus öffnen. Microsoft Edge ist der von Microsoft empfohlene Browser.

 

Gerne unterstützen wir Sie bei dem Wechsel auf die neue Browser Version – Vereinbaren Sie unter 033 654 93 90 einen Termin.

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16März 22

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSIwarnt nach §7 BSI-Gesetz vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen.

Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfügt über weitreichende Systemberechtigungen und muss systembedingt (zumindest für Aktualisierungen) eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten. Daher ist Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme. Wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit des Herstellers bestehen, birgt Virenschutzsoftware ein besonderes Risiko für eine zu schützende IT-Infrastruktur.

Das Vorgehen militärischer und/oder nachrichtendienstlicher Kräfte in Russland sowie die im Zuge des aktuellen kriegerischen Konflikts von russischer Seite ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland sind mit einem erheblichen Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs verbunden. Ein russischer IT-Hersteller kann selbst offensive Operationen durchführen, gegen seinen Willen gezwungen werden, Zielsysteme anzugreifen, oder selbst als Opfer einer Cyber-Operation ohne seine Kenntnis ausspioniert oder als Werkzeug für Angriffe gegen seine eigenen Kunden missbraucht werden.

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Virenschutzsoftware können von solchen Operationen betroffen sein. Unternehmen und Behörden mit besonderen Sicherheitsinteressen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen sind in besonderem Maße gefährdet.

Unternehmen und andere Organisationen sollten den Austausch wesentlicher Bestandteile ihrer IT-Sicherheitsinfrastruktur sorgfältig planen und umsetzen. Würden IT-Sicherheitsprodukte und insbesondere Virenschutzsoftware ohne Vorbereitung abgeschaltet, wäre man Angriffen aus dem Internet möglicherweise schutzlos ausgeliefert. Der Umstieg auf andere Produkte ist mit vorübergehenden Komfort-, Funktions- und Sicherheitseinbußen verbunden. Das BSI empfiehlt, eine individuelle Bewertung und Abwägung der aktuellen Situation vorzunehmen.

Weitere Informationen sind in den FAQ zusammengefasst.

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